Teesorten mit Heilkraft

Kräutertees mit Heilkraft

Kamillentee, Salbeitee, Pfefferminztee – Zistrosentee – alles tolle Kräutertees mit Heilkraft.

Schon der Arzt und Philosoph Paracelsus wusste: Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen. Und so gibt es zahlreiche Pflanzen, die eben auch als Tee aufgegossen Heilkräfte haben und gut für unsere Gesundheit sind. Und auch wenn auf dieser Seite die gesunden Eigenschaften von Zistrosentee und die Heilkräfte der Zistrose im Vordergrund stehen, sollen die anderen Teearten nicht völlig in den Hintergrund treten.

Auch wenn hier die Heilkräfte der Zistrose und von Zistrosentee im Vordergrund stehen, es gibt auch viele andere Teearten, bzw. Sorten, denen Heilkraft nachgesagt werden. Gerade bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten leistet nicht nur Zistrosentee gute Arbeit.

Übrigens: Das einige Teesorten Heilkräfte haben, ist längst nachgewiesen. Wobei sich bei den Sorten mit medizinisch nachgewiesener Heilkraft auch Exoten finden wie Tee aus Bärentraubenblättern, der wegen seiner desinfizierenden Wirkung bei Harnweginfekten helfen kann. Die meisten anderen Teesorten sind aber in ihrer Wirkung weniger spektakulär, sie helfen aber unserem Körper und unterstützen unsere Heilung. So gibt es einige Teearten, die Entzündungen hemmen und auch Krämpfe lösen können. Wobei längst nicht jede Teeart bis ins letzte Teeblatt erforscht ist. So enthält Kamille mindestens 40 bis 50 Stoffe, die alle eine gewisse Wirkung haben sollen. Teilweise wirkt dann ein Tee aber nicht wegen den Einzelwirkungen, sondern wegen der Kombination.

Bei der Zistrose ist es so, dass es zwar viele Hinweise gibt, dass diese durchaus gut tut. Aber in verlässlichen Studien hat sich dies wohl noch nicht nachweisen lassen. Dennoch schwören viele Menschen aus eigener Erfahrung auf die Kräfte der Zistrose. Und am Ende sollte man das trinken, was wohl tut. Und bei einer Erkältung sind das nun mal warme Getränke, die auch unsere Schleimhäute befeuchten. Das schafft ein Zistrosentee auf jeden Fall.

Kräutertees, die immer gut tun

KamillenteeDer Klassiker: Kamillentee

Kamillentee ist sicherlich einer der Teesorten, die immer wieder zum Einsatz kommt. Ich muss dazu sagen, mir wurde der gute Tee als Kind verleidet, aber dennoch weiß ich, dass Kamillentee natürlich wirklich gute Wirkung erzielt. Die enthaltenen ätherischen Öle (dazu gehören Chamazulen und Bisabolol) wirken nicht nur entkrampfend, sondern auch entzündungshemmend. Und so gilt Kamillentee als probates Mittel bei Blähungen, Bauchkrämpfen, Gastritis, Erkältungen und auch bei Entzündungen in Mund und Rachen.

Ingwertee

Ingwer als Grundzutat für einen Tee fällt neben Kräutern wie Kamille oder auch Salbei aus der Reihe, dennoch enthält die Knolle nicht nur ätherische Öle, die uns gut tun, sondern auch Scharfstoffe. Damit wirkt Ingwer verdauungsfördernd und gegen Übelkeit (Ingwertee wird sogar in der Krebstherapie im Rahmen einer Chemotherapie empfohlen). Dazu kann Ingwertee bei Bauchschmerzen helfen. Für die Zubereitung eines guten Ingwertees kann man auf frische Ingwerwurzel setzen, oder man besorgt sich aus der Apotheke Ingwerpulver.

SalbeiteeSalbeitee

Salbei wirkt antimikrobiell, er wirkt gut bei Erkältungen und auch bei Entzündungen im Mund. Wer im Mundraum mit Aften zu kämpfen hat, spült daher häufig auch mit Salbeitee. Salbeitee tut dabei auch dem Zahnfleisch gut. Dazu wirkt Tee von diesen Blättern nicht nur gegen übermäßige Schweißabsonderung, er kann auch Blähungen und Sodbrennen lindern. Zistrosentee bei Zahnfleischentzündungen und Halsentzündungen.

Pfefferminze

Tee aus Pfefferminzblättern wirkt besonders gut bei Erkältungen und auch bei Verdauungsbeschwerden. Das ätherische Öl wirkt dabei schleimlösend und das tut besonders gut bei Husten und Schnupfen. Aber auch bei Magen und Darmbeschwerden kommt der gut riechende Tee zum Einsatz. Für einen Tee kann man getrocknete Blätter aufgießen, er schmeckt und wirkt aber auch mit frischen Blättern. Ganz wichtig bei der Zubereitung von Pfefferminztee ist, den Tee frisch und heiß aufzubrühen und dann abzudecken. Nach fünf bis zehn Minuten dann den kondensierten Dampf wieder in die Tasse geben. Es wäre schade, wenn dieser sich einfach so verflüchtigen würde, denn in diesem ist das ätherische Öl enthalten.

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